Findefux e.V.

 

Trägerverein
Findefux e.V.

Hausanschrift:
Rechener Str. 2a
44787 Bochum

 

FINDEFUX e.V. vertreten durch den Vorstand:
ChrisTine Bredendiek und Christa Frey
Rechener Str. 2a 44787 Bochum

Vereinsregister Amtsgericht Bochum, VR 3430

 

 

Anfang 2007 erschienen in mehreren Presseorganen folgende Meldung:

 

FINDEFUX e.V. - Neue Adoptionsvermittlungsstelle

 

Der Verein FINDEFUX e.V. in Bochum hat am 02.06.2006 vom Landesjugendamt beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe die staatliche Anerkennung für seine Inlands-Adoptionsvermittlungsstelle erhalten. Damit ist der Verein FINDEFUX e.V. Träger der ersten Vermittlungsstelle für Inlandsadoptionen ohne staatliche und kirchliche Trägerschaft.

 

Bereits im März 2003 feierte FINDEFUX e.V. u.a. mit dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, Dr. Lammert, die Eröffnung der Geschäftsstelle in unmittelbarer Nähe des Bochumer Hauptbahnhofes. Seitdem liefen die intensiven Vorbereitungen für den Startschuss für die Adoptionsvermittlungsstelle. Mit diesem Beratungs- und Vermittlungsangebot reagiert der Verein FINDEFUX e.V. auf bestehende Defizite bei der Schwangerenberatung und Adoptionsvermittlungsarbeit in Deutschland. "Die Beratung schwangerer Frauen erfolgt oft sehr oberflächlich, auf die verschiedenen Lösungswege wird kaum eingegangen.

 

Wir wollen auch Alternativen zur Abtreibung aufzeigen. Dabei arbeiten wir stets ergebnisoffen, d. h. die Adoption, die Dauerpflege oder der Verbleib des Kindes bei der Mutter sind gleichwertig", so Mitgründerin Christa Frey. Im Mittelpunkt steht in jedem Fall das Wohl des Kindes. Mit seiner Arbeit will FINDEFUX e.V. auch das negative Stigma einer abgebenden Mutter („Rabenmutter“) aufbrechen und aufzeigen, dass die Freigabe zur Adoption eine verantwortungsvolle Entscheidung aus Liebe zum Kind ist. Leitmotiv für die Arbeit von FINDEFUX e.V. ist das Wohl des Kindes. Angesichts des absehbaren Andrangs von Beratungssuchenden nimmt der Verein zur Besetzung weiterer Stellen ab sofort gerne weitere Bewerbungen von Fachkräften mit mehrjähriger Erfahrung im Bereich Adoptionsvermittlung an. Der Verein „Findefux“ finanziert sich über die Stiftung „Wunschkinder“ und Spenden. Schon jetzt lägen rund 100 Anfragen vor, sagte Bredendiek.

 

 

Wer mögen wohl die edlen Spender sein?

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Gemeinnützige Gemeinschafts-Stiftung Wunschkinder e.V.

Adresse:

Am Neggenborn 121 DE 44892 Bochum

Stadtteil/Ortsteil:

Langendreer

Landkreis:

Bochum

Regierungsbezirk:

Arnsberg

Bundesland:

Nordrhein-Westfalen

Land:

Deutschland

Telefon:

Skype Kontakt(0049) (0234) 3251099

Telefax:

(0049) (0234) 3251098

Handelsregister Gericht:

Bochum

Zuständige IHK:

IHK Bochum

Branche:

Sonstige soziale Beratungsstellen

Branchen Code:

85.32.5

 

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Auszüge aus dem Thesenpapier von Findefux e.V.

 

S. 1

Während die Adoptionszahlen in Deutschland während der letzten Jahrzehnte kontinuierlich sinken und ein Ende dieser Tendenz nicht abzusehen ist, sind simultan keine Bewegungen erkennbar, die versuchen würden, im Interesse des Wohles der Kinder diese Entwicklung zu stoppen. Dieses Thesenpapier versucht, der Praxis der Kindesannahme eine familienpolitische Einfassung zu geben. Vor diesem Hintergrund werden verschiedene Anregungen gegeben, den rechtlichen, soziologischen und kommunikationstheoretischen Status von Adoption in Deutschland zu verändern.

 

S. 2-3

Bedenkt man nun weiterhin, dass nur ca. 39 % aller Adoptierten unter sechs Jahre alt waren, ergibt sich ein Bild, welches die ‚klassische Neugeborenen-Adoption’, dem urtümlichen Typus der Kindesannahme, zu einem Ereignis von marginaler Bedeutung werden lässt. … Ohne die Ereignisse dramatisieren zu wollen, kann davon gesprochen werden, dass die Adoption in ihrer ‚klassischen’ Form ein Auslaufmodell darzustellen droht. … Generell kann gesagt werden, dass je weniger Adoptionen durchgeführt werden, das gesamtgesellschaftliche Interesse an der Thematik sich verflüchtigt und aus dem öffentlichen Diskurs verschwindet. Es kann angenommen werden, dass ohne einen (mit positiven Konnotationen versehenen) publiken Diskurs immer weniger Frauen sich für eine Adoption entscheiden werden.

 

S. 4

In diesem Verständnis würde eine Förderung der Adoptionsbereitschaft, und sei es nur in der politischen Bereitschaft, das Thema wieder in den öffentlichen und privaten Diskurs aufzunehmen, sinnvoll sein:  Das gilt, da es die Hauptaufgabe der Adoption ist, eine Familie ohne ,Wenn und Aber’, d.h. im Wesentlichen ohne die Möglichkeit einer Aufhebung neu zu konstruieren. Adoption stellt also die Möglichkeit dar, Grundwerte des bundesdeutschen Staatsverständnisses neben der biologischen Elternschaft zu leben.

 

S. 5

1.) Die Prinzipien des SGB VIII, welches Unterstützung vor Eingriff und Elternverantwortung vor Expertokratie setzt, hat (ohne negativen Konnotationen!) eine Mentalität gefördert, welche endgültige Entscheidungen und damit eine Rechtssicherheit für das Kind nicht fördert.

2.) Familienpolitische Maßnahmen orientieren sich an der Einheit der Familie, ein Prinzip, welches im alltäglichen Diskurs ebenfalls der Bereitschaft zur Adoptionsfreigabe nicht förderlich ist.

 

S. 9

Rekontextualisierung von Adoption im öffentlichen, medialen und politischen Diskurs

Es ist z.Z. nicht erkennbar, dass eine politische Gruppierung sich des Themas von Adoptionen angenommen hätte. Hier bedingen sich die Marginalität des Gegenstandsbereiches (es wurde bereits angeführt, dass Adoptionen weder statistisch noch medial von Relevanz sind) und deren politische Verwertbarkeit sicherlich gegenseitig. Die Reaktion auf die wahrgenommene, jedoch tatsächlich nicht existente Häufung von Kindestötungen in den vergangenen Jahren (Bundeskriminalamt 2006: 67 – 61) hat jedoch gezeigt, dass eine solche Nicht-Beachtung sich schnell und heftig ins Gegenteil verkehren kann.

 

Insbesondere mit der positiven Akzentuierung von abgebenden Müttern in den Medien, in der Politik sowie mithin im alltäglichen Gespräch kann mittelfristig eine Steigerung der Adoptionszahlen erreicht werden. Dies ist insofern wünschenswert, als dass anderenfalls ein Rechtsinstitut, welches über eine lange Tradition und gleichzeitig über eine moderne, pädagogische Ausrichtung verfügt, zu verschwinden droht.

 

Leidtragende dieser Entwicklung werden vor allem die betroffenen Kinder sein…

 

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Und wieder einmal soll der soziale Status von abgebenden Müttern aufgepeppt werden,

damit mehr adoptierbare Babys für

unfruchtbare Paare herangeschafft werden können.

 

Alles natürlich nur „Zum Wohle des Kindes“!!!

 

Wie gehabt …