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Eine Initiative von

 

Menschen für

 

Menschen, die von

 

Adoption betroffen sind

 

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Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu Adoption und Berichte von Menschen, die mit Adoption leben mussten.

 

Die einheitliche Verwendung des Begriffs „Adoption“ für tatsächlich völlig verschiedenartige Situationen bewirkt in unserer Gesellschaft die Vorstellung einer Homogenität, die in nahezu jedem, der das Wort hört, ein einheitliches Bild erzeugt:

 

Herzlose Rabenmütter, die ihre Kinder verlassen.

Mitmenschliche SozialarbeiterInnen, die sich um die verlassenen Kinder kümmern.

Selbstlose Adoptiveltern, die armen verlassenen Kindern ein wohlbehütetes Zuhause geben.

Glückliche Adoptierte, die ihren Wohltätern ein Leben lang dankbar sind.

 

 

Wir wollen der Frage nachgehen, warum sich dieses Klischee von Adoption in unserer Gesellschaft so hartnäckig hält und wem es nützt?

 

Mütter und Kinder, die sich oft erst nach Jahrzehnten der Trennung wieder gefunden haben und gegenseitig ihre Lebensgeschichten erzählten, mussten häufig feststellen, dass „ihre Adoption“ sinnlos und überflüssig war. Sie wurden zu Opfern patriarchalischer Familienideologien und SozialarbeiterInnen, die nur das Beste wollten, natürlich immer zum „Wohle des Kindes“. Es gibt wohl kein anderes Postulat welches mehr missbraucht wurde, um Mütter von ihren Kindern zu trennen.

 

Wir wollen mit unserer Initiative auf die andere, die verschwiegene Seite von Adoption aufmerksam machen, die nicht in den Hochglanzbroschüren der Adoptionsvermittlungsstellen auftaucht. Insbesondere geht es uns darum, die Unmenschlichkeit von Inkognitoadoption aufzuzeigen.

 

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