Eine Initiative von
Menschen für
Menschen, die von
Adoption betroffen sind
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Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu Adoption und Berichte von Menschen, die mit Adoption leben mussten.
Die einheitliche Verwendung des Begriffs „Adoption“ für tatsächlich völlig verschiedenartige Situationen bewirkt in unserer Gesellschaft die Vorstellung einer Homogenität, die in nahezu jedem, der das Wort hört, ein einheitliches Bild erzeugt:
Herzlose Rabenmütter, die ihre Kinder verlassen.
Mitmenschliche SozialarbeiterInnen, die sich um die verlassenen Kinder kümmern.
Selbstlose Adoptiveltern, die armen verlassenen Kindern ein wohlbehütetes Zuhause geben.
Glückliche Adoptierte, die ihren Wohltätern ein Leben lang dankbar sind.
Wir wollen der Frage nachgehen, warum sich dieses Klischee von Adoption in unserer Gesellschaft so hartnäckig hält und wem es nützt?
Mütter und Kinder, die sich oft erst nach Jahrzehnten der Trennung wieder gefunden haben und gegenseitig ihre Lebensgeschichten erzählten, mussten häufig feststellen, dass „ihre Adoption“ sinnlos und überflüssig war. Sie wurden zu Opfern patriarchalischer Familienideologien und SozialarbeiterInnen, die nur das Beste wollten, natürlich immer zum „Wohle des Kindes“. Es gibt wohl kein anderes Postulat welches mehr missbraucht wurde, um Mütter von ihren Kindern zu trennen.
Wir wollen mit unserer Initiative auf die andere, die verschwiegene Seite von Adoption aufmerksam machen, die nicht in den Hochglanzbroschüren der Adoptionsvermittlungsstellen auftaucht. Insbesondere geht es uns darum, die Unmenschlichkeit von Inkognitoadoption aufzuzeigen.
Wie es begann
Aktualität
Petition
"Dank" eines etwas verunglückten Zeitungsartikels
siehe: http://www.adoptions-forum.com/KolnerJugendamtundKolnerStadt-Anzeiger.htm
bin ich mit einigen Pflege- und Adoptiveltern in Kontakt gekommen, die mir freundlicherweise Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit gegeben haben. Ich möchte deshalb an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei den auf der Homepage angesprochenen Adoptiveltern um Menschen handelt, die ihre eigene ungewollte Kinderlosigkeit durch Adoption verdrängen und vertuschen wollen. Die durch das Ignorieren der Bedürfnisse ihrer adoptierten Kinder diese in psychische Konflikte und Krankheiten gestürzt haben. Um Adoptiveltern, die versuchen sämtliche Herkunftswurzeln zu kappen oder schlecht zu reden. Um Adoptiveltern oder Adoptivbewerber, die das Klischee der „normalen“ Familie imitieren wollen, koste es was es wolle.
Allen Pflege- und Adoptiveltern, die verlassenen und hilfebedürftigen Kindern ihre Zeit, Kraft und Liebe geben, möchte ich meinen Respekt und meine große Hochachtung für ihre Arbeit und ihr Engagement aussprechen. Den gleichen Respekt und die gleiche Hochachtung bringe ich auch Sozialarbeitern entgegen, die sich wirklich dem „Wohle des Kindes“ verpflichtet fühlen.
Regina Brigitte Bege
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